Die deutsche Sopranistin Evgenia Grekova, in Kurgan (Russland) geboren, begann ihre Studien an der Musikfachschule Kurgan und an der Sweschnikow-Akademie Moskau. An der Hochschule für Musik in Karlsruhe studierte sie dann künstlerische Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll. Ihre künstlerischen Abschlussprüfungen bestand sie mit Auszeichnung. Meisterklassen bei Elisabeth Schwarzkopf, Edith Mathis, Mirella Freni, Marylin Horne und Brigitte Eisenfeld ergänzten ihre Ausbildung.

Evgenia Grekova ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. So hat sie unter anderem an dem `Robert Schumann Wettbewerb‘ in Zwickau, dem Wettbewerb `Schubert und die Musik der Moderne‘ in Graz, dem Wettbewerb `Francisco Vinas‘ in Barcelona, dem internationalen Gesangswettbewerb in Passau, der `Stenhammer Competition‘ in Stockholm, dem Mozart-Wettbewerb in Salzburg, der `Unisa Voice Competition‘ in Pretoria und der `International Music Competition‘ in Montreal Preise erringen und auf sich aufmerksam machen.

Seit 1997 gibt Evgenia Grekova regelmässig Liederabende und Konzerte mit Orchester mit einem breitem Repertoire, welches von barocker bis zur zeitgenössischen Musik reicht und den Schwerpunkt auf das deutschsprachige Liedschaffen (von Schubert und Schumann über Wolf bis zu Strauss und Hindemith), die Oratorienmusik sowie das slawische Lied setzt. In 2006 spielte sie bei Calliope eine CD mit den 7 Romanzen zu Gedichten von Alexander Blok (op.127) von Dimitri Shostakovitch ein.

Im Anschluss an ihre erfolgreiche Teilnahme an der `Unisa Voice Competition‘ unternahm die Sopranistin 2009 eine sechswöchige Konzerttournee durch Südafrika, welche auch Meisterkurse in Liedgesang und -gestaltung an den Musikhochschulen von Johannesburg, Pretoria und Potshefstroom miteinschloss.

Daneben konzertierte Evgenia Grekova bereits in der Liederhalle in Stuttgart, dem Römerbau und der Alten Oper in Frankfurt/Main, dem Konzerthaus in Durban, Südafrika, sowie am Rheingauer Festival und am Richard-Strauss-Festival und arbeitete dabei mit den Dirigenten Christian Thielemann, Adam Fischer, Antonio Pappano, Philipe Augine, Wolfgang Sawallisch, Helmuth Rilling, Manfred Honeck und Mario Venzago zusammen.

Zum Opernrepertoire der Sopranistin zählen unter anderem die Partien der Euridice, Konstanze, Fiordiligi, Donna Elvira, Agathe, Micaela, und Antonia. In den Jahren von 2000 bis 2012 war sie festes Ensemblemitglied zuerst an der Staatsoper Nürnberg, dann an der Oper Halle und schliesslich an der Staatsoper Wiesbaden.

Zudem gastierte Evgenia Grekova an der Staatsoper in Wien, dem Staatstheater Stuttgart, der Semperoper in Dresden, den Opern in Basel und Bern sowie den Bayreuther Festspielen. Bei den letzteren erntete sie als Waldvogel (Siegfried) und Junger Hirt (Tannhäuser) einhelligen Beifall des Publikums und der Presse. Die Neue Zürcher Zeitung bezeichnete sie als das `vokale Wunder des Abends‘.

Seit 2012 lebt Evgenia Grekova abwechselnd in der Schweiz und in Deutschland und arbeitet als freischaffende Lied-, Oratorien- und Opernsängerin (zuletzt am Opernhaus in Bern). Daneben ist sie Lehrbeauftragte für slawische Vokalmusik an der Hochschule für Musik und Theater München.

 

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