Berenice — Rossini / L’Occasione Fa Il Ladro

Konzert Theater Bern (2016)

„Dass es anders auch ginge, zeigt in den Vidmarhallen Evgenia Grekova. Sobald jemand mit Gesang begabt ist, braucht es den faulen Zauber nicht mehr. Die musikalisch sensiblen Zuschauer hängen an ihren Lippen. Sie sind gebannt vom Wohlklang der Stimme und der Schönheit der Gestaltung. Sie vergessen das Drum und Dran und empfinden es bloss noch als Störung.“

(Michel Schaer, Stimme der Kritik, 17.04.2016)


Rusalka — Dvorak / Rusalka

Konzert Theater Bern (2015/6)

„Die Titelinterpretin Evgenia Grekova ist eine fabelhafte Rusalka. Wo sie in Erscheinung trat, markierte die zierliche Person das Bühnengeschehen, spielerisch und musikalisch überzeugte sie durch einen gut fokussierten Sopran und durch eine agil agierende Interpretation. Sie sang das Lied an den Mond wundervoll innig und berührend.“

(Marcel Paolino, Der Neue Merker, 30.11.2015)


„Mit Evgenia Grekova, seit dieser Saison Teil des Ensembles, ist ­Rusalka bestens besetzt – ­grazil in der Erscheinung, mit einer Sopranstimme, die wendig in die Höhe gleitet und in tieferen Lagen etwas Verschattetes hat.“

(Oliver Meier, Berner Zeitung, 24.11.2015)


„Evgenia Grekova verfügt über alle für die Nixe nötigen vokalen Mittel. Mit höhensicherem, leuchtend expansionsfähigem Sopran meistert sie nicht nur das Lied an den Mond im ersten Akt, sondern die gesamte – trotz stummem Mittelteil – grosse Partie.“

(Peter König, Der Bund, 24.11.2015)


„So muss man die Sängerin Evgenia Grekova für ihre Darstellung der in der Liebe stummen und erotisch verhaltenen Rusalka ebenso bewundern wie für ihre musikalisch feine Darstellung, den lyrischen Zauber des „Mondlieds“ zumal, aber auch für die etwas zurückhaltende Ariendramatik, in der dafür auch die seelische Zartheit der Figur nicht im grossen Ton verloren geht.“

(Herbert Büttiker, Roccosound, 25.11.2015)

Mum, Waitress 2, Sphinx 1 — Turnage / Greek

Konzert Theater Bern (2015)

„… Evgenia Grekova mit blühendem Sopran…“

(Alfred Ziltener, Musik & Theater, November/Dezember 2015)


„Evgenia Grekova vermag insbesondere stimmlich zu überzeugen.“

(Jan Diggelmann, Der Bund, 15.09.2015)


„Auch wenn die Grekova nicht singt, sondern bloss dasteht, ist sie immer gefüllt mit Ausdruck und Präsenz. Sie stellt ihre Personen sicher hin, überzeugend auch in der Episodenrolle der zweiten Kellnerin.“

(Michel Schaer, Stimme der Kritik, 16.09.2015)


„… Evgenia Grekova mit vollem, aufblühendem Sopran…“

(sda / Schweizerische Depeschenagentur, 14.09.2015)

Sopran — Schönberg / Streichquartett Nr 2.

Musikfestival Bern (2015)

„… von Evgenia Grekova durchdringend, aber nicht aufdringlich gestaltet.“

(Sacha Wegener, Der Bund, 07.09.2015)

Agathe — Webern / Freyschütz

Konzert Theater Bern (2013)

„Evgenia Grekova’s Agathe sounded especially beautiful in intimate, lyrical moments.“

(Opernwelt, Dezember 2013)

Donna Elvira — Mozart / Don Giovanni

Lahr (2013)

„Großartig – nicht nur in dieser Szene – ist auch Evgenia Grekova als die verlassene Donna Elvira, die unter dieser Demütigung fast zusammenbricht.“

(Badische Zeitung, 22.02.2013)

 
Pforzheim (2012)

„Hervorragende Gastsänger hat das Pforzheimer Theater engagiert: …die russischstämmige Evgenia Grekova in der Rolle der Donna Elvira. Sie brilliert in Pforzheim mit flexiblen Spitzentoenen.“

(Leonberger Kreiszeitung, 27.10.2012)

Pamina — Mozart / Die Zauberflöte

Eutiner Festspiele (2013)

„Evgenia Grekova als ihre Tochter Pamina ist sehr zurückhaltend im Spiel, aber singt eindrucksvoll.“

(Horst Schinzel, Der neue Merker, 26.07.2013)


„Herausragend die glasklaren Arien der Pamina…“

(Karen Lubowski, Ostholsteiner Anzeiger, 29.07.2013)

Sopran — Beethoven / 9. Symphonie

Pforzheim, 2013

„Evgenia Grekova, die zurzeit als Donna Elvira in der Mozart-Oper „Don Giovanni“ am Pforzheimer Theater zu erleben ist, verlieh der Ode an die Freude zum Höhepunkt der Aufführung mit wunderbarer Dynamik einen die Zuhörer tief berührenden Klang.“

Primadonna — Donizetti / Viva La Mamma!

Wiesbaden, 2009

„Die Primadonna hadert mit ihrem Kostüm. Dabei besticht Evgenia Grekova mit ihren flüssigen Koloraturen und flexiblen Spitzentönen.“

„Evgenia Grekova nimmt die Herausforderungen der Primadonna, hier Daria Schwarzbaender-Fasskopf genannt, mühelos an, springt in einem Atemzug über zwei Oktaven und bleibt doch mit vollem Einsatz in ihrer komischen Rolle.“

Liederabend zusammen mit Irina Puryshinskaya

Musik-Gesellschaft von Port Elizabeth, Campus-Auditorium, 2009

„Ein blosser flüchtiger Blick auf die Biografien der beiden hoch ausgezeichneten Künstlerinnen war Grund genug, um eine Leistung der Spitzenqualität zu erwarten. Ebenso vielversprechend schaute das Programm aus und lies die anspruchsvolle Beherrschung von weit auseinander gehenden Stilen und Stimmungen vermuten. Was wir jedoch hörten, war mehr als ein gutes Konzert. Was wir hörten, war in jeder Hinsicht einzigartig.

Einzigartig die Gesamteinheit von zwei grossen Musikerinnen, Stimme und Instrument vollkommen verschmelzend nicht nur im Ton, sondern auch in Sinn und Absicht. Das erlaubte den beiden, sich in die feinsten Details jedes Liedes zu vertiefen und Ausdrücke zu ihrer äussersten Grenze zu erweitern. Es braucht aussergewöhnliche dynamische Kontrolle und Konzentration, um den Fluss der Musik fast anzuhalten, ohne Kontinuität zu verlieren. Das machte Strauss‘ „Morgen“ zu einem besonderem Juwel in der Gruppe seiner Lieder. In „Ständchen“ war es die Pianistin, die eine vollkommene Illusion des „murmelnden Bachs“, des „Mondlichts“ und der „Feen schuf, die über die Blumen hüpfen“, während in „Nur die Liebe“ die Sängerin wachsam das schöne „Mysterium-Zwielicht“ des letzten Verses ausbereit. Auf eine ähnlich beeindruckende Weise gestaltete sich der komplette Farbwechsel in der Stimme von „graues Zwielicht“ zu „Traum durch die Dämmerung“: eine herrliche Interpretation von einem der anspruchsvollsten Lieder Strauss, das in weichstem Pianissimo endet. Ebenso hervorragend war die Trennung der drei Charaktere im „Hat gesagt, bleibt’s nicht dabei“ und das offensichtliche Entzücken an den „drei Küssen, die nicht anhalten wollen“. Der Zauber liegt in jenen kleinen Details und der Flexibilität der schönen Stimme Grekovas, und das machte eine solche Sängerin zum Experten der Straussschen Musik.

Meisterhaft und ebenso erfolgreich im zuweilen fast rezitativischen, amüsantem Liederzyklus von Bernstein „I hate Music“, den Grekova und Puryshinskaya erneut mit vollkommen verschiedenen Stimmungen porträtierten. Da wir völlig überzeugt waren, dass sie „das Singen liebt“, können wir nicht wirklich akzeptieren, dass sie die „Musik hasst“.

Das Wunder ging mit Schubert weiter, wo ein Höhepunkt auf den anderen folgte. Wieder gab es Details, die sie einzigartig machten. Im „Gretchen am Spinnrad“ war es nicht nur die offensichtliche Angst und Spannung oder das gesamte Empfinden, sondern auch das lange Schweigen nach dem „Kuss“, oder das Zögern in dem Wiedereinsetzen des Gedankens und später, wo das allmähliche Verlangsamen unter der ganzen Bewegung die Musik bis zur letzten Minute spannend machte. Erstaunlich war auch die Finsternis und die endlos langen Atembögen in „Nacht und Träume“, und ebenso gross jene schön geformten Klavier-Zwischenspiele in „Im Abendrot“. Eine einzigartige Mischung von Stimme und Instrument!

Es war ein grosser Schritt von vertrautem Schubert bis zum üppigen und symphonischen Rachmaninoff. Mann fragt sich, warum seine Lieder so selten zu hören sind, sie sind so schön und wohlklingend, an Textur so reich, so tief emotional und so unverwechselbar russisch. Sie zeigten uns auch Grekovas Opernstimme. Weit davon entfernt, nur durch die Kraft der Stimme Eindruck zu machen, vermischte sie meisterhaft die emotionalen, aber auch sanften pianissimo Ausdrücke, die der speziellen Schönheit der Lyrik von „Vor meinem Fenster“ entsprachen. Während vorbildliche Atemkontrolle und Musikempfindlichkeit die wohlbekannten Höhepunkte „Aussprechen“ liessen, brachten die aufregenden „Frühlingsgewässer“ einen unvergesslichen Abend zu einem letzten Höhepunkt. Ein dankbares Publikum erwiderte die Gefühle mit einer wohlverdienten ‚Standing Ovation.“

(Rupert Mayr)

 
Linder Parktown, Johannesburg, 2009

„Die meisten weiblichen internationalen Sängerpersönlichkeiten, die Südafrika besucht haben, um ihre Fähigkeiten in diesem Genre zu zeigen, wurden bereits in ihren Karrieren gründlich bestätigt – so unter anderem Ameling, Berganzi, Caballe, de Los Angeles, Janowitz, Moser, Seefried, Shirai, Schwarzkopf und Kanawa.

Dieses Mal haben wir einen frischen jungen Sopran aus Russland, der grösstenteils ihren Beruf in Deutschland mit ihrer hervorragenden Pianistin Irina Puryshinskaja ausübt. Die feine Technik von Grekova bestätigt eine hochinteressante individuelle Stimme – das mittleres Register erinnert an die junge Jessye Norman, und die Höhe an den entzückend schwebenden Gesang einer Gudula Janowitz oder Margaret Price – und das ohne Bruch zwischen den Registern!

Die Wahl des Programms ist ideal erwogen und von der Pianistin abgerundet, die die Textinterpretation von Strauss ganz ausnutzt und mit dem Timbre von Grekovas Stimme in Verbindung setzt. Jedem Lied wurde ein individueller Farbton verliehen. Das erhabene Timbre der bezaubernden Stimme hüllt die Texte mit einem Freimut ein, den man selten erfährt. Die Klavier-Kräuselungen murmeln ohne Hindernis in ‚Gretchen am Spinnrad‘ (während das Mädchen von der verliebten Einsamkeit singt). Ihr ‚Nacht und Traume‘ betört die Sinne. Die heilige Nacht segelt durch das ruhige menschliche Herz. Gnadenlos erklingt daraufhin ‚Im Abendrot‘, dass es einem den Hals einschnürt, während man versucht, die feuchten Augen zu verbergen.

Die Lieder von Rachmaninoff liegen ihr im Blut. Man kann sich nur wünschen, dass die Lieder immer von einem Sopran gesungen werden, der das Format von Grekova hat, welche sie wirklich zu singen versteht. Diese beide Musikerinnen bettet man in seiner Seele in einer Schatzkiste mit glücklichsten Erinnerungen.“

(Thys Odendaal, Die Beeld)

Rosenkavalier

Halle, 2007

„Ihre Konkurrentin… ist eine Sensation: Evgenia Grekova singt nämlich eine glockenklare, bezaubernd junge und doch auch überzeugend für sich selbst einstehende Sophie, die auch jedes grössere Haus zieren würde.“

(Halle-Saale-Kurier)

Florentiner Hut

Halle, 2006

„Mit Evgenia Grekova dürfte am Opernhaus Halle ein neuer Star am Bühnenhimmel aufgehen. Die junge Sängerin hat eine wunderbare Stimme, die man als Zuschauer nicht so schnell vergisst.“

Liederabend zu Andersen’s Märchen

Frankfurter Römer, 2006

„Evgenia Grekova sei im Lied-, Oratorien- und Opernrepertoire gleichermassen beheimatet, hiess es im Programmheft. Tatsächlich gestaltete die aus Sibirien stammende, in Moskau und in Karlsruhe ausgebildete Sopranistin ihren Liederabend in der Reihe der Kaisersaalkonzert im Frankfurter Römer mit einer kräftigen Allroundstimme. Die unterschiedlichen Charaktere und Stimmungen… vermittelte die junge Sängerin lebendig. Mit ihrer Klavierpartnerin Irina Puryshinskaja, die nach ihrer Ausbildung am Moskauer Konservatorium ebenfalls in Karlsruhe studiert hat, präsentierte sie sich als eingespieltes, flexibles Duo. Die Pianistin agierte mit ihrer hohen Anschlagskultur sensibel. Andersens Märchen… „erzählte“ Grekova in variablem Tonfall und mimisch anschaulich. Am meisten blühte ihre Stimme jedoch mit fünf ausgewählten Liedern von Rachmaninoff auf, die sie klangvoll in ihrer Muttersprache vortrug. Puryshinskaja verlieh den dichten Klavierparts der Stücke dazu die nötige Bravour.“

Richard-Strauss-Tage

Garmisch-Partenkirchen, 2005

„Mit den beiden sowohl bezaubernden als auch hochmusikalischen jungen Künstlerinnen Evgenia Grekova und Irina Puryshinskaja hat das Richard Strauss Institut in Garmisch- Partenkirchen einen Volltreffer erzielt. Die Begeisterung, in die beide Damen, denen die Musik im (russischen) Blut zu liegen scheint, das aus ganz Süddeutschland angereiste Publikum versetzten, legte sich erst nach 2 Zugaben. Schon bei Fr.Schuberts Goethe – Vertonung von „Die Sterne“, spätestens aber mit Höltys „Seligkeit“ hatte die tragfähige, nicht allzu ausladende, aber hervorragend ausgebildete und durch ihre milde Geschmeidigkeit gewinnende Stimme der Evgenia Grekova ihre Anhängerschaft gefunden. Das sich die letztjährige Finalistin des ARD – Wettbewerbes und förderpreisträgerin der Münchener Richard – Strauss – Gesellschaft zu Pfitzners Liedern vorwagte, war ein kluger Griff. Die Stimme kann – wie immer auch bei Richard Strauss – mit elegischen Legati und sich steigernden Plateaus voll ausschwingen, Farben aufweisen und die Innigkeit der Empfindung gestalten. Evgenia Grekova bringt ihre darstellerische Wandelbarkeit Variationsbreite der Interpretation die Strauss – Liedern erst recht zum Ausdruck. im Dehmelschen „Wiegenlied“ anrührend, im Falkeschen „Meinem Kinde“ besänftgend, in anderen Liedern schnippisch und mit leichter Ironie gewürzt. Ganz vorzüglich gelangen die Ophelias Lieder op.67, selten zu hören im Konzertsaal, weil verflixt aufgekratzt, fast ein wenig irre, manisch, verrückt. Die junge Grekova bringt alles mit, was zu einer Top – Sängerin im lyrisch – dramatischen Fach gehört. Der Dynamik verschrieb sich die Pianistinn des Abends, Irina Puryshinskaja. Man spürte aus dem nuancenreich angelegten Part, dass sie auch klaviersolistischen Aufgaben gewachsen ist – so genau, so redselig, so perfekt lebte sie sich in die durch die Sängerin transportierten Inhalte ein. Beide Künstlerinnen bilden ein geradezu ideales Auftrittsgespann, dem man viele Folgekonzerte wünscht.“

(Garmisch-Partenkirchner Tagblatt)

Junger Hirte — Wagner / Tannhäuser

Bayreuther Festspiele (2002)

„Dennoch ereignet sich dort das erste und zugleich letzte vokale Wunder des Abends. Wäh­rend Tannhäuser noch besinnungslos vor einem durch einen Steinhaufen gestützten Kreuz am Boden liegt und sich die nach Rom aufbrechenden Pilger erst aus dem Hintergrund ver­nehmen lassen (grossartig die Raumwirkung, die dieser Moment auf der Bayreuther Bühne erhält), tritt der junge Hirte auf, der eine ganze Passage unbegleitet zu singen hat – und wie das nun die junge russische Sopranistin Evgenia Grekova macht, mit welchem Reiz im Tim­bre, mit welcher Selbstverständlichkeit der Tongebung und welcher Innigkeit, das vergisst man nicht so rasch.“

(Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung, 27.07.2002)
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